Satan
I. In dieser öden Wildnis aus Stahl erhebe ich meine Stimme, auf daß Ihr hören möget. Dem Osten und dem Westen gebe ich ein Zeichen. Dem Norden und dem Süden zeige ich ein Zeichen, das verkündet: Tod dem Schwächling, heil dem Starken! Öffnet Eurer Augen, auf daß ihr sehen möget, ihr Männer vermoderten Geistes, und hört mich an, Ihr verwirrten Millionen! Denn ich stehe aufrecht, um die Weisheit der Welt herauszufordern, um die "Gesetze" der Menschen und "Gottes" zu hinterfragen! Ich suche Gründe für Eure Goldene Regel und frage nach dem Warum und Wofür Eurer zehn Gebote. Vor keinem Eurer Götzen verbeuge ich mich akzeptierend, und er, der "du sollst" zu mir sagte, ist mein Todfeind! Ich tauche meinen Zeigefinger in das wäßrige Blut Eures unfähigen Erlösers und schreibe auf seine von Dornen zerrissene Stirn: der Wahre Prinz des Bösen - der König der Sklaven! Keine altersgraue Unwahrheit soll für mich eine Wahrheit sein; kein erstickendes Dogma soll meinen Stift einengen! Ich sage mich los von allen Zusammenkünften, die mich nicht zu meinem irdischen Erfolg und Freude führen. Ich hisse in einer unerbittlichen Invasion das Banner des Starken. Ich starre in die glasigen Augen Eures ängstlichen IHVH und reiße ihm den Bart aus; ich erhebe eine Breitaxt und spalte seinen Wurm zerfressenen Schädel auf! Ich mache die gräßlichen Inhalte philosophisch getünchter Gräber zunichte und lache mit höhnischem Zorn!